Aktivitäten
Impulse, Publikationen und Neuigkeiten
Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt.
Nach unserer ersten Gemeinwohlbilanz im Jahr 2023 haben wir nun unsere Rebilanzierung am 30.10.2025 mit einem externen Audit abgeschlossen. Der zweite Gemeinwohlbericht enthält das aktuelle Testat.
Im Mai 2024 hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt und einen achtwöchigen Online-Dialog gestartet, in dem Akteure eine Stellungnahme abgeben konnten. Die Arbeit mit unserem Planspiel Sustain2030 und verschiedenen Projekten mit den SDGs auf lokaler Ebene hat uns gezeigt, welche Bedeutung die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf lokaler Ebene und für Unternehmen hat. Aus diesem Grund haben wir eine Stellungnahme mit unserer Perspektive und Einschätzung zum Entwurf veröffentlicht.
Immer mehr Unternehmen stellen unser aktuelles Wirtschaftssytem in Frage und gehen andere Wege. Einer dieser Wege ist die Ermittlung und Förderung des Beitrags zum Gemeinwohl mit Hilfe der Gemeinwohl-Bilanzierung. Allein in Bayern machen dies inzwischen alljährlich etwa 50 Unternehmen und Vereine.
Im Rahmen der Konferenz des guten Wirtschaftens werden zu Anfang eines Jahres alle Mitgliedsunternehmen für ihre Gemeinwohl-Bilanz gewürdigt. Neben der Würdigung gibt es im Rahmen der KDGW auch einen spannenden Impulsvortrag, der wiederum in eine Debatte mit allen Teilnehmenden mündet.
Der Weg zu nachhaltigen Entscheidungen
Nachhaltige Entwicklung bedarf vieler komplexer Entscheidungen mit vielfältigen Folgen. Um die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen, erfolgreich zu verwirklichen, ist es wichtig zu verstehen, wie die Entscheidungen von verschiedenen Akteuren mit vielfältigen Interessen den gewünschten Erfolg beeinflussen können.
Die „Darmstädter Tage der Transformation 2023“ richtete sich an Verantwortliche in KMU, Vereinen, Verbänden, Kommunen sowie an das Management von gemeinnützigen Projekten. Die Tagung wurde durch die Schader-Stiftung in Kooperation mit der Hochschule RheinMain sowie der inhaltlichen Unterstützung der Hochschule Fulda und der iCONDU GmbH durchgeführt.
Masterarbeit: Spielend zur Nachhaltigkeit?
Die Masterstudentin Stephanie Helmeth betrachtete in ihrer Masterarbeit, welche Kompetenzen der Inner Development Goals (IDG) mit dem Planspiel trainiert werden und welchen Beitrag dies zur Kultur der Nachhaltigkeit an der Hochschule München hat. Es wurden vier Sustain2030-Workshops durchgeführt und anschließend die Teilnehmenden zu der Forschungsfrage befragt. Die iCONDU GmbH unterstützte Stephanie Helmeth mit der Bereitstellung einer Sustain2030-Lizenz und einem Train-the-Trainer Seminar. Das Ergebnis zeigt, dass Sustain2030 einen Beitrag zu den Kompetenzen der IDGs leistet und sich das Planspiel als ein Baustein für die Entwicklung einer Kultur der Nachhaltigkeit an der Hochschule München eignet.
Die ISAGA (International Simulation and Gaming Association) ist eine der ältesten Gemeinschaften von Personen, die sich mit Spielen und Simulationen beschäftigen. Die jährlich stattfindende ISAGA Konferenz bringt Forscher und Praktiker aus den Bereichen Management, Sozial- und Umweltwissenschaften, Bildung, Planung und technische Wissenschaften zu vielfältigen Themen rund um Anwendungsarten und Einsatzmöglichkeiten von Planspiel und Simulationen zusammen.
Der diesjährige Schwerpunkt der Konferenz war „Simulation and Gaming for social and environmental transitions“. Die Beiträge drehten sich um die Möglichkeiten der Anwendung von Spielmethoden zur Begleitung anstehender Veränderungen zur nachhaltigen Entwicklung.
„Planspiele – interdisziplinär – vernetzt“ war das Motto des 34. Planspielforums. Die Planspielmethode, aber auch andere spielerische Ansätze schaffen einen sicheren Raum, Menschen kennenzulernen und gemeinsame Erfahrungen zu machen, die verbinden. Sie können über fachliche und organisatorische Disziplinen und Perspektiven hinweg eingesetzt werden, um die Nutzer:innen auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Im Zentrum stehen dabei Kompetenzen für eine Welt im Wandel. Dies alles wurde beim #EUPF23 in einem Mix aus wissenschaftlichen Fachvorträgen, Best-Practice Ansätzen und praxisorientierten Workshops zusammengebracht und diskutiert. Daneben gab es wie gewohnt viel Raum für Spielerisches, für Interaktion und für Smalltalk und Networking.
Von agilen Methoden über klassisches Projektmanagement bis hin zu spezifischen Branchenlösungen – An zwei halben Sommertagen durften sich die Teilnehmenden auf inspirierende Impuls-Vorträge, interaktive Workshops sowie großartiger Networking-Gelegenheiten freuen und erlebten den „State of the Art“ des Projektmanagements in einer einzigartigen, persönlichen Atmosphäre.
In einer Vielzahl von Workshops konnten die Teilnehmenden, das eigene Projektmanagement-Fachwissen erweitern und mehr über persönliche Stärken und Entwicklungspotenziale im Projektmanagement erfahren. Zahlreiche Referierenden zeigten Einblicke in aktuelle Entwicklungen, wegweisende Trends und Best Practices im Projektmanagement und lieferten praktische Tipps und Tricks für den Projekterfolg.
Drei Tage rund um die Zukunft der Hochschulbildung: Unter dem Motto “Heads Up!” fand das University:Future Festival (U:FF) vom 26. bis 28. April 2023 in Präsenz sowie im digitalen Raum statt. Dabei galt: Digital first! Das Festival in seiner ganzen Vielfalt und das Rahmenprogramm waren vollumfänglich nur online zu erleben. Physische Bühnen an verschiedenen Orten Deutschlands ermöglichten parallel dazu die Begegnung und Vernetzung in Präsenz. Das Festival adressierte in Auseinandersetzung mit den Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation ein breites Themenspektrum rund um KI, Architekturen, Technik, Strategieentwicklung, Kompetenzen, Didaktik und vieles mehr.
In ihrer Masterarbeit im Studiengang „Peace and Conflict Studies“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg untersuchte Saskia Sterzl die Eignung von des Planspiels Sustain2030 als Integrationstool, das den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Politik zu verbessern soll. Die iCONDU GmbH unterstützte Saskia Sterzl bei dem Aufbau der Einzelfallstudie und durch die Teilnahme an Experteninterviews. Die Untersuchung anhand der Integrationskriterien des RIU-Modells (Research-Integration-Utilization) gibt einen ersten Hinweis darauf, dass Sustain2030 in der Lage ist, hochwertige wissenschaftliche Forschung einzubeziehen. Außerdem kann Sustain2030 die Partizipation und Bildung der Öffentlichkeit fördern und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung bieten.